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Was kostet die Energiewende die deutsche Industrie - Studie der FÖS bringt Klarheit

Stromkosten
Erneuerbare Energien Gesetz - EEG
08.01.2013
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Ist die Kritik der stromintensiven Industriebetriebe in Deutschland an der Energiewende und Ihren hohen Kosten gerechtfertig? Laut einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion habe sich die Wettbewerbssituation der deutschen Unternehmen im Vergleich zu Ihren europäischen Nachbarn seit 2007 verbessert. 

Um rund 20 % sank der Strompreis seit 2008 für Großabnehmer an der deutschen Börse. In diesem Zeitraum war der Strom im Vergleich zum restlichen Europa dort auch um 7 Prozent günstiger. Addiert man Steuern und Abgaben steigt der Strompreis leicht an, ist aber günstiger als in unseren Nachbarländern Polen und Frankreich. Der Bund der Energieverbraucher bescheinigt der deutschen Industrie deshalb einen Wettbewerbsvorteil.

Privathaushalte profitieren nicht von den Ausnahmeregelungen

Für die Privathaushalte stieg der Strompreis seit 2007 kontinuierlich. Denn hier greifen keine der zahlreichen Ausnahmeregeln für Großabnehmer. Dies kritisiert der grüne Energiepolitiker Oliver Krischer "Das Gejammer von Wirtschaftsminister Rösler über hohe Strompreise für die Industrie entpuppt sich einmal mehr als reiner Lobbyismus." Er fände es unverständlich, dass die Regierung großen Firmen immer großzügigere Vergünstigungen beim Strompreis gewähre.

Die Mitarbeiterzahlen steigen

Die stromintensive Industrie argumentiert immer wieder mit der Gefahr einer Kostenexplosion durch die Energiewende und droht in diesem Zuge auch mit dem Schreckgespenst Abwanderung. Die Realität sieht aber anders aus: Alleine die Chemieindustrie beschäftigte im Dezember 2012 437.000 Menschen – zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Stephanie Gädicke

Link zur Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft


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1  Kommentar

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    Tuffy
    08.01.2013 12:22 Uhr

    Es ist schon erstaunlich was hinter den Kulissen so abgeht...

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