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Toyota will ab 2015 ein Brennstoffzellenauto anbieten.

Automobilindustrie
Brennstoffzellen
07.03.2014
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Toyotas Konzeptmodell FCV-R, Foto: Toyota.de
Toyotas Konzeptmodell FCV-R, Foto: Toyota.de

Toyota kündigt an, ab 2015 mit dem Toyota FCV sein erstes Wasserstoffauto auf den Markt zu bringen. Bis 2020 plant der japanische Hersteller die Produktion für den Massenmarkt.

Schon mit dem Hybridfahrzeug Toyota Prius schlugen die Japaner 1997 einen Pionierweg ein. Jetzt steht der nächste Vormarsch an. Bereits nächstes Jahr soll das erste Fahrzeug von Toyota auf den Markt kommen, das über einen Antrieb mit Brennstoffzellen verfügt. Dabei wird an Bord des Autos Wasserstoff in Strom für einen Elektroantrieb umgewandelt.

Vorgestellt wurde das Fahrzeug auf der Automesse Genfer Salon. Zu den Vorteilen gegenüber derzeit verfügbaren Elektroautos mit Akkubetrieb zählen die höhere Reichweite, die das Unternehmen auf Ihrer Webseite mit 500 Kilometern angibt und die mit drei Minuten erheblich kürzeren Betankungszeit. Beim ebenfalls vorgestellten Konzeptfahrzeug FCV-R beträgt die Reichweite sogar 700 km. Die Brennstoffzelle liefert eine Leistungsdichte von 3 kW pro Liter Bauvolumen und eine Leistung von mindestens 100 kW. 

Die Japaner greifen bei der Technik auf bereits erprobte Komponenten des Prius zurück. So entstammen Batterie, Inverter und Konverter sowie die Leistungselektronik dem bereits auf dem Markt befindlichen Elektroauto. Neu sind die zwei Hochdruck-Wasserstofftanks und der Brennstoffzellenblock. Mit ihm lässt sich sogar eine Notstromversorgung für das Haus realisieren. Das Fahrzeug kann theoretisch ans Hausnetz gekoppelt werden und so mit einer Tankfüllung für rund eine Woche Strom liefern.

Die Wasserstoff-Limousine FCV von Toyota bietet Platz für 4 Personen und rangiert bei der Ausstattung in der Kategorie Mittelklasse-PKW. Bei der Motorisierung legt sich Toyota bislang noch nicht fest, spricht aber von "über 100 kW/136 PS".

Entscheidend für den Erfolg am Markt wird wohl auch der Preis sein. Mit 80.000 Euro rangiert das Brennstoffzellen-Modell vorerst im Hochpreissektor. Verantwortlich dafür ist der derzeit noch hohe Anteil an Platin in der Brennstoffzelle. Dieser Anteil soll aber zukünftig gesenkt werden. "Er wird nicht höher sein als bei einem Dieselkatalysator", erklärt Katsuhiko Hirose, Toyotas oberster Fachmann für alternative Antriebe.

Quellen: Toyota, Süddeutsche Zeitung

 

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